SOS - Musikland

Stimmen zum Thema

Peter Legat | © Foto: Peter Legat  "Die Situation des Airplays auf den öffentlich-rechtlichen Sendern ist für österreichische Künstler, gelinde gesagt, mehr als unbefriedigend. Ich fordere daher die Einführung einer Quote, um heimischen Urhebern und österreichischen Produktionen die ihnen angemessene Aufmerksamkeit Teil werden zu lassen. Von dem Geld, das durch die jetzige Praxis ins Ausland fließt, mal ganz zu schweigen."
Peter Legat, Count Basic
Danny Krausz  "Es ist bedauerlich, dass es in österreich eine schande sein dürfte, unverwechselbare, ausgezeichnete künstlerische leistungen im bereich der musik zu erbringen. anders lässt sich der umgang nicht erklären. kein kleineres land in europa ist so unfähig mit stolz und selbstverständlichkeit mit dem eigenen umzugehen. der selbstgewählte exodus ins uniforme ist fatal."
Danny Krausz, Dor-Film
Robby Musenbichler  "Statt der beworbenen Abwechslung wird formatierter Einheitsbrei serviert. Auch läßt sich eine neue österreichische Musikszene nicht von heut’ auf morgen aus dem Boden stampfen. Dazu bedarf es mehr als Slogans wie „die neuen Österreicher“. Künstler müssen wachsen, sich live über Jahre bewähren, sich ihr Publikum erspielen. Andere Länder fördern schon lange erfolgreich ihre Musikszene - auch aus ökonomischen Gründen. Österreich ist gefordert, den Musikstandort mit einer Angleichung an die europäische Norm zu erhalten. Wenn's sein muß, mit einer Quote!"
Robby Musenbichler, www.robbymusenbichler.com
Christof Straub  "Jedes Land dieser Welt hält seine Künstler hoch. Von den Anfängen bis zum Grab. In Österreich ist das anders. Wie kam es, dass heimische Größen wie Fendrich, Ambros etc... aus dem Radio verbannt wurden? In keinem anderen Land dieser Erde denkbar aber hier seit den 90ern Realität. Und zum heutigen Tag ist die Situation nicht besser: Wir spielen in unseren Radios am wenigsten heimische Musik im gesamteuropäischen Vergleich. Alle Österreichischen Sender sollten dazu beitragen dass ureigene österreichische Kultur wenigstens die Chance erhält, ein Publikum zu finden."
Christof Straub, Papermoon
Ludwig Hirsch  "Ich hör gern den Charly, den John, den Tom und die Mary. Aber den Karli, den Johann, den Thomas und die Maria würde ich auch gern hören."
Ludwig Hirsch, www.ludwighirsch.at
Franz Novotny  Da Österreich keine tumbe Kolonie Amerikas werden mag und auch keine bloße Abspielstätte für Waren mit Kulturhegemonialanspruch sein will, unsere Bürger auch ihre eigene Identität schätzen und von ihren eigenen Lebensgefühlen hören wollen, wäre die Einführung einer verbindlichen Quote von 50% aus heimischer Musikproduktion, ähnlich, wie sie erfolgreich in Frankreich eingeführt wurde, zweckmässig. Anderenfalls verkommt das Land zu einem reinen Abspielmarkt."
Franz Novotny, Regisseur & Filmproduzent
 "Durch das Airplay meiner Single 'Butterfly' konnte ich Österreich auf mein neues Album aufmerksam machen und auch neue Konzertbesucher gewinnen. Steigt der Bekanntheitsgrad eines Künstlers, so ist es einfacher, Konzerte zu organisieren. Durch 'mehr heimische Musik im Rundfunk erhalten österreichische Musiker/innen die Chance, sich neben ausländischen Top-Acts im Musikgeschäft zu etablieren."
Coshiva, Coshiva
 "Wenn's um Unterstützung der eigenen Musik geht, gibt es kein Land in Europa, das so rückständig ist wie Österreich. Ich würde mir ein bisschen mehr Mut wünschen, vor allem da es um einen Kulturauftrag geht."
Mag. Monika Jaksch, Mono&Nikitaman


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