SOS - Musikland
ORF Ö-Kompositionen 1990-2013

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Österreichische Musikcharta beschlossen

Wien (24.Dezember 2009) - SOS-Musikland und ORF haben sich geeinigt. Der ORF wird bis 2011 den Anteil von Musik aus Österreich auf 30 Prozent Interpretationen erhöhen. Der Text im Wortlaut hier.

Im Jänner 2013 unterzeichnete ORF-Gen.Dir. Wrabetz eine Verlängerung der Charta: Bis Ende 2014 verpflichtet sich der ORF den Anteil österreichischer Musik auf

  • 33 Prozent in der Gesamtheit seiner Radioprogramme
  • 15 Prozent auf Ö3
  • 11 Prozent auf Radio Wien anzuheben. [Details]

Die Medien können viel zur Bekanntheit von Musik aus Österreich und damit zur kulturellen Vielfalt beitragen – der gebührenfinanzierte Rundfunk ist sogar gesetzlich verpflichtet, Musik aus Österreich zu fördern. Dennoch sank der Gesamtanteil von Kompositionen aus Österreich im ORF-Radio von 27% [1990] auf 16,4% [2007]. Rechnet man Signations, Werbung und Hintergrundmusik heraus und betrachtet nur das reine Musikprogramm [CDs], waren es zuletzt rund 17% [2012 und 2013]. Wir fordern daher weiter nachdrücklich:

Mehr Musik aus Österreich im Rundfunk! Erreichung des Europa-Standards in fünf Jahren.
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Unterstützen Sie auch das RSO unter www.onlinepetition.at



Anna F.

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Stimmen zum Thema
Udo Jürgens Udo Jürgens
"Ich bin der Meinung, daß ein Land, das seine Musik im Radio nicht mehr spielt, seine Identität langsam verliert."
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Harry Sokal Harry Sokal
"Wieso der öffentlich-rechtliche Rundfunk die hiesige Musik so wenig unterstützt, ist mir unbegreiflich. Auch ich fühle mich dadurch in meiner künstlerischen Karriere behindert und fordere mehr Musik aus Österreich im Radio."
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Zweitfrau Zweitfrau
"Auch dank des Musikfonds entwickelte sich eine interessante, enthusiastische und vielseitige junge Musikszene. Diese Bemühungen werden jedoch durch mangelnde Unterstützung des wichtigsten Partners, des Radios, jäh wieder ausgebremst."
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Clara Luzia | © Foto: Sarah  Haas Clara Luzia
"Maßnahmen wie der Musikfonds sind eine Möglichkeit, heimischen Musikerinnen und Musikern unter die Arme zu greifen. Aber was nützen toll produzierte Alben, wenn sie kein Mensch zu hören bekommt?"
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Valerie Valerie
"Ich freue mich über das neue Bewusstsein, heimische Musik zu fördern (...) Es ist Zeit, dem Angebot gerecht zu werden. Die Nachfrage besteht unbestritten."
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